Ausschuss für Wissenschaft, Forschung & Kultur
Sehr geehrte Besucher,
Als Vorsitzenden des Ausschusses für Wissenschaft Forschung und Kultur liegt mir, Jens Lipsdorf, vor allem die Lehre und Forschung an den Universitäten am Herzen. Ich setze mich für eine unabhängige, wettbewerblich orientierte und international anerkannte Wissenschaftslandschaft ein. Dazu gehört für mich unweigerlich ein möglichst großer Frei- und Gestaltungsraum der Hochschulen, etwa bei der Budgetautonomie. Ebenso engagiere ich mich besonders für Hochschulen und Fakultäten in freier Trägerschaft.
In der Kulturpolitik stehe ich für ein flächendeckendes, qualitätssicherndes Angebot an Musikschulen, Theatern, Museen etc. Durch die Kultur definiert sich eine Gesellschaft.
Unter der jetzigen Landesregierung droht Brandenburg zum Kultur-Kaputt Spar-Land zu werden. Wer im Kulturbereich kürzt, der saniert nicht den Landeshaushalt sondern nimmt ein Abwandern von Unternehmen billigend in Kauf. Denn Kultur ist ein wichtiger Standortfaktor für Ansiedlungen und Verbleib von Unternehmen sowie das Anwerben von qualifizierten Mitarbeitern. Unternehmen und Mitarbeiter erwarten zu Recht ein kulturelles Umfeld sowie eine entsprechende Infrastruktur. Daher muss auch die Theaterlandschaft, vor allem freie Theater, in Brandenburg gefördert werden.
Denkmalfonds noch nicht begraben In intensiven Gesprächen (v.l.): Jens Lipsdorf, Gert Streidt (Stiftungsdirektor), Reinhold Dellmann und der Cottbuser Bürgermeister Holger Kelch
Im Besucherzentrum der Stiftung Park und Schloss Branitz diskutierten die Mitglieder des Ausschusses für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landtages Brandenburg am Mittwoch über Möglichkeiten, wie die Denkmalschutzbehörden trotz Sparzwang auch in Zukunft den hohen Anforderungen an die Denkmalpflege gerecht werden können. Dabei forderte der Landeskonservator Prof. Dr. Detlef Karg unter anderem einen Denkmalfonds. Ein solcher Fonds für Härtefälle ist eine zentrale Forderung vom Ausschussvorsitzenden Jens Lipsdorf (FDP). Auch der ehemalige Infrastrukturminister Reinhold Dellmann könne sich vorstellen, über einen Denkmalfonds nachzudenken.
Im Anschluss an die Ausschuss-Sitzung stand eine Besichtigung des Großen Hauses des Staatstheaters auf dem Programm, gefolgt vom Besuch des Stücks ManSpieltNichtMitDerLiebe in der Kammerbühne.
|
|
|






