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Stärkung der Hochschulen im Mittelpunkt

Lipsdorf: Land muss verlässliche Rahmenbedingungen setzen

Der FDP-Landtagsabgeordnete Jens Lipsdorf stellte auf der 4. Wissenschaftskonferenz der Gewerkschaft Bildung und Wissen (GEW) am 3. September in Templin die Stärkung der Hochschulen in den Mittelpunkt.

Zu den Karrierewegen in Hochschule und Forschung sagte der Vorsitzende im Ausschuss für Wissenschaft, Forschung und Kultur in einer Podiumsdiskussion: „Wir glauben nicht daran, dass die bessere Hochschulleitung im Wissenschaftsministerium sitzt. In dem immer komplexer gewordenen Hochschulsystem wird eine zentrale Steuerung der Hochschulen immer unwahrscheinlicher“. Lipsdorf fordert daher eine Stärkung der Hochschulen. Dies gelänge aber nur, wenn die Politik verlässliche Rahmenbedingungen setzt, sich aber sonst aus den internen Abläufen der Hochschulen heraushalte.

Die FDP will den Hochschulen mit Blick auf die Frage der Ausgestaltung der Anstellungsverhältnisse einen möglichst großen Freiraum gewähren. „Insbesondere die gestiegenen Ansprüche an die Lehre verdeutlichen, dass es gerade für den wissenschaftlichen Mittelbau auch Karrierewege jenseits der Professur geben sollte“, so Lipsdorf.


Auf ihrer 4. Wissenschaftskonferenz zum Thema „Traumjob Wissenschaft? Karrierewege in Hochschule und Forschung“ hat die GEW gemeinsam mit Experten, Wissenschaftlern, Promovierenden und Post-Doktoranden, Politikern sowie  Vertretern wissenschaftspolitischer Organisationen eine kritische Bestandsaufnahme der Karrierewege und Personalstrukturen in Hochschule und Forschung gemacht, Alternativen geprüft und Reformperspektiven diskutiert.

 

Lipsdorf: Rot-rote Abgeordnete im Zweifel

FDP fordert im Wissenschaftsausschuss Positionierung zum Hochschulpakt

Der FDP-Abgeordnete Jens Lipsdorf, Vorsitzender des Ausschusses für Wissenschaft, Forschung und Kultur, hat zu einer klaren Positionierung des Ausschusses zum Hochschulpakt aufgefordert: „Die Wissenschaftspolitiker der Regierungsfraktionen blieben im Zweifel, wie sie die Haltung der Landesregierung zum Hochschulpakt und zum Einbehalt von 10 Mio Euro aus den finanziellen Rücklagen der Hochschulen bewerten“, sagte Lipsdorf.

Im Wissenschaftsausschuss hat weitgehend Einigkeit bestanden, dass die Landesregierung sich zum Hochschulpakt bekennen sollte. Gegen eine Abstimmung hätten sich jedoch einige Fraktionen verwehrt; zumindest von den Regierungsfraktionen geschah dies wohl aus Rücksicht auf die anwesende Ministerin Münch.

Es wäre ein wichtiges Signal des Landtags gewesen, wenn der Wissenschaftsausschuss sich klar zum Hochschulpakt bekannt hätte. „Gerade hier muss deutlich gemacht werden, dass Versprechungen eingehalten werden müssen“, so Lipsdorf.
 
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Jens Lipsdorf
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